(Nicht) genug Zeit für mich und uns!?

DD .us gab eine Zeit in der wir uns ständig getrieben gefühlt haben. Stress und Gemecker waren an der Tagesordnung. Und ich weiß noch wie wir, Cons und ich, immer wieder über Mangel an Zeit gesprochen haben.

Ich will endlich Zeit für…
Wann hätte ich das noch machen sollen…
Wenn ich endlich mal dafür Zeit hätte…
Wenn die Kinder größer sind können wir endlich wieder…
Wenn der Urlaub da ist haben wir Zeit dafür…

Immer zu wenig Zeit für…
…mich und
…uns!
Früher hatten wir mehr Zeit. Vor dem Hamsterrad. Hatten wir?

Als Angestellte mit Kindern jedenfalls waren wir Meister darin schneller und schneller in diesem Hamsterrad zu laufen und uns immer wieder darüber zu beschweren wie sich unser Kopf davon dreht. Wir zählten zu den Leistungsträgern im Job und sonst: Wenn‘s Kind krank war von Zuhause gearbeitet – mega dringende Deadlines!! Wäsche machen, saugen, putzen, mit dem Kind spielen, Windel wechseln, Kochen, Einkaufen, zum Kinderarzt, zum Kinderturnen, zur Familienverabredung fahren, Garage ausmisten und Sachen bei Ebay verkaufen, noch schnell ein paar Mails schreiben- für den ehrenamtlichen Job im Verein, an die Krankenkasse, für die Kollegen im Büro…was muss noch erledigt werden? Weiter laufen, weiter im Hamsterrad laufen….muss doch alles weiter funktionieren, der Familienbetrieb.
Alles wichtig, alles braucht Zeit. Wenig im Alltag konnten wir wirklich genießen- schnell zum nächsten To Do sprinten.
Und abends? Bei der Einschlafbegleitung der Kinder miteingeschlafen – standardmäßig, aus Erschöpfung. Oder darüber unterhalten wer den härteren Tag hatte.

Mangel erzeugt Mangel.
Aber wie ist das nun mit der Zeit – jeder hat sie – diese 24 Stunden. Aber wie verbringen wir sie weniger gestresst?
Je mehr wir uns darauf konzentriert haben keine Zeit zu haben für das was uns wichtig ist, desto größer wurde dieser Mangel. Immer mehr gefühlte Fremdsteuerung.
Bis wir verstanden haben, dass all diese geschafften Erledigungen bedeutungslos ist, wenn die Basis nicht stimmt – wenn wir keinen Raum für uns haben, für das was uns gut tut.
Ich nehme gerne das Bild der Stewardess, die erklärt, dass zuerst die Sauerstoffmaske über das eigene Gesicht zu ziehen ist, dann darf den anderen geholfen werden.

Wenn du langfristig an Deinen Bedürfnissen vorbei lebst, Dir nicht Deine Kraftquellen und Auszeiten in den Alltag holst, Zeit für Dich reservierst, kannst Du auch keine geduldige Mama, liebevolle Partnerin etc. sein. Wenn Du zu lange weg von Deinem Herzen lebst und dem was Dir gut tut, rast das Leben weiter an Dir vorbei.

Und wie kommst Du nun zu mehr Zeit für Dich, für euch – mehr WertZeit?

1. Definiere Deine Zeitwünsche!
Was sind Deine Zeitwünsche? Mit wem oder was willst DU Zeit verbringen? Wie oft und wie viel? Was gibt Dir Kraft? Schreib es auf! Häng es Dir auf!

2. Mach Dich zur Priorität!
Entscheide Dich für Dich und Euch als Paar. Mach Euch zur Priorität. Der Rest darf anstehen.
Denn das ist das Entscheidende mit der Zeit: Du entscheidest wofür Du Dir Zeit nimmst. Da ist keine ominöse Kraft, die Dir Zeit wegnimmt. Du entscheidest jeden Tag womit Du Deine Zeit verbringst. Wenn du sagst, Du hast keine Zeit Dich mit Freunden zu treffen oder Zeit mit Deinem Partner zu verbringen oder zum Sport zu gehen – dann ist das Deine Entscheidung. Deine Entscheidung, dass andere Dinge wichtiger sind. Deine Entscheidung die Limitierungen zu sehen.
Lass DEIN Wohlbefinden Punkt 1 der To Do Liste sein.

3. Lass liegen und tu was Dir leicht fällt!
Denn das ist das was Dich von „zu wenig“ zu „genug Zeit“ bringt.
Nimm Deine To Do Liste. Streiche alles durch was gerade nicht lebensnotwendig für Dich oder unter Deiner Verantwortung stehende Menschen ist.
Hausarbeit: Durchstreichen. Ja, ich weiß, ich mag‘s auch lieber sauber, aber es dürfen heute auch Krümel auf dem Boden liegen. Ja, auch wenn Besuch kommt. Unperfekt ist das neue Schwarz – geht immer!
Lass den Boden dreckig bis Du die Energie hast, die Du brauchst, bis Du Lust hast ihn zu putzen und es wie von allein geht, weil Du im Flow bist. Geh wieder ran, wenn es Dir leicht fällt, wenn die Energie wieder da ist. Tu was Dir leicht fällt.

4. Hol Dir Hilfe!
Suche Dir das Dorf, das wir nicht mehr haben. Wir Menschen sind Herdentiere. Wer kann Dir was abnehmen? Kann die Nachbarin Dir was vom Einkaufen mitbringen? Hat die Schwiegermama Lust für Euch zu kochen? Kann der Papa der Kita-Freundin die Kinder zum Turnen fahren? Wollt ihr Jemanden, der Euch Zuhause beim Putzen unterstützt? Viele Menschen freuen sich, wenn ihr sie um Hilfe bittet. Wir sind nicht dafür gemacht alles allein zu schaffen!

5. Mach es verbindlich: You go first!
Der Alltag holt einen schnell ein. Hilf Dir selbst indem DU „me-time“ und Paar-Zeit fest terminierst. Beispiele aus unserem Alltag, vielleicht inspirieren sie Dich:
– Unter der Woche gibt es jeweils einen Abend, den jeder frei für sich hat und mit Freunden/ Sport oder was auch immer ohne Abstimmung verplanen kann
– Ein fester Abend in der Woche ist Paarabend
– Mit meiner besten Freundin habe ich das ganze Jahr monatliche Brunchtermine festgelegt
– Samstags nachmittags kommt eine Babysitterin und Constantin und ich können gemeinsam an unseren Herzprojekten arbeiten
– Mittwochs ist Oma-Time, abends können Constantin und ich kurz gemeinsam raus (Muckelita schläft noch nicht lange am Stück)
Diese Rituale sind so wichtig. Sie werden nicht hinterfragt, sie stehen fest. Sie sind unsere Akkuladestationen im Alltag.

6. Sei kreativ: Sehe die Möglichkeiten!
Wir haben zwei Kleinkinder zu Hause und wissen sehr wohl, dass man mitunter sehr kreativ sein muss um die Realisierung der Zeitwünsche möglich zu machen.
Wenn Du aber anfängst für das dankbar zu sein, was Dir schon jetzt gut tut und den Blick vom Mangel weg lenkst, dann kannst Du die Möglichkeiten sehen und wendest Dich ab von den Begrenzungen.
Wie kannst Du im Alltag deine kleinen Auszeiten gewinnen? Mach den Mittagsschlaf mit Deinen Kindern, wenn es Dir gut tut. Trink in Ruhe eine Tasse Tee oder Kaffee in der Sonne. Höre eine schöne Meditation während dem Wäsche zusammen legen.
Du willst wandern gehen? Packt die Kinder in eine Trage oder trefft Euch an einem Wandercafé mit Spielplatz und wandert abwechselnd alleine.
Abends zu müde für Sex…? Was ist mit einer romantischen Mittagspause am Wochenende? Baby schläft und der Ältere darf mal ein Hörspiel hören. Oder ihr bringt die Kinder zwei Stunden zu Oma und Opa und geht in die Sauna. Oder es gibt zu Hause Cocktailabend bei netter Musik und Kerzenschein?
Passt nicht für Euch? Dann mach es passend! Denke in Lösungen und Möglichkeiten, konzentriere Dich nicht nicht auf das was nicht geht. Dann öffnet sich dir die Welt, und mehr WertZeit für Dich ist kreiert.

Wenn Du merkst da willst Du hin, aber es hält Dich noch etwas ab und Du findest den Weg nicht: Dann lass Dich begleiten. Buche jetzt Dein kostenfreies Klarheitsgespräch und wir schauen gemeinsam, ob wir Dir zu Mehr FamilienWertZeit verhelfen können. 

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